Aktuell

Genehmigungsphasen

Vor der konkreten Umsetzung des ZEELINK Projektes, dem Bau der Gasfernleitung mit zugehörigen Anlagen, muss das Vorhaben von den jeweils zuständigen Behörden genehmigt werden. Dieser Prozess gliedert sich in unterschiedliche Phasen. Dazu gehören die Antragskonferenz sowie das Raumordnungs– und Planfeststellungsverfahren. Hier bieten sich nicht nur informative Einblicke in die notwendigen Umsetzungsschritte, sondern es gibt auch Raum für Dialog.

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Antragskonferenzen / Scoping-Termine

Im Rahmen des ZEELINK Projektes gibt es zwei Scoping-Termine. Einmal vor dem offiziellen Start des Raumordnungsverfahrens (ROV) und einmal vor dem offiziellen Start des Planfeststellungsverfahrens (PFV). Sie sind ein wichtiger Teil innerhalb der Verfahrensschritte.

Im Scoping wird der Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeitsprüfungen definiert, die sowohl im ROV als auch im PVF durchgeführt werden müssen und gesetzlich vorgeschrieben sind.

Die Einladung erfolgt durch die zuständigen Genehmigungsbehörden. Gemeinsam mit den Vertretern der Träger öffentlicher Belange (z.B. Naturschutzverbände und andere Interessengruppen) legen sie den Gegenstand, den Umfang und die Methodik der anstehenden Untersuchung fest. Die Ergebnisse werden anschließend in einem Festlegungsprotokoll dokumentiert. Es bildet eine wichtige Basis für das weitere Vorgehen innerhalb des ROV und es PFV.

Die Open Grid Europe GmbH stellt in Abstimmung mit der zuständigen Planungsbehörde der interessierten Öffentlichkeit bereits zum Ende dieser Phase verschiedene Informationen bereit und steht für Fach- und Verfahrensfragen zur Verfügung.


Unterlagen zu den Scoping Terminen

Das Scoping im Rahmen des ROV erfolgte im Juni 2015

Raumordnungsverfahren Antragskonferenz ZEELINK 1 (als PDF)
Raumordnungsverfahren Antragskonferenz ZEELINK 2 (als PDF)

 

Das Scoping im Rahmen des PFV erfolgte im September 2016

Planfeststellungsverfahren Antragskonferenz ZEELINK Unterlagen (als PDF)
Planfeststellungsverfahren Antragskonferenz ZEELINK Anlagen (als PDF)

 

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Raumordnungsverfahren

In dieser Projektphase ist die räumliche Lage der ZEELINK Gasfernleitung erstmals konkret erkennbar. Im Raumordnungsverfahren (ROV) bewerten die zuständigen Behörden, die betroffenen Kommunen sowie die Träger öffentlicher Belange die grundsätzliche Raumverträglichkeit des Projektes anhand der zuvor im Scoping-Termin abgestimmten Kriterien.

Im Fokus stehen mögliche Auswirkungen auf den Mensch und die Umwelt, aber auch ökonomische, soziale und kulturelle Aspekte finden Einfluss. Grundlage des Untersuchungsraumes ist der zuvor durch Open Grid Europe GmbH eingereichte Entwurf eines möglichen Trassenkorridors, inklusive seiner Alternativen.

Im Rahmen des ROV informiert Open Grid Europe GmbH die interessierte Öffentlichkeit und planungsbegleitende Arbeitskreise intensiv. So hat das Unternehmen bereits vor dem offiziellen Start des ROV zu verschiedenen Veranstaltungen eingeladen, wie etwa den ZEELINK Dialogmärkten.

Mit der Auslegung der Verfahrensunterlagen vom 9. Mai bis 1. Juli 2016 leiteten die Bezirksregierungen Köln, Düsseldorf, Münster sowie der Regionalverband Ruhr das ROV offiziell ein. Beteiligte Behörden Verbände und Organisationen, Städte und Gemeinden nutzten die Möglichkeit sich mittels einer schriftlichen Einwendung zum Vorhaben zu äußern.

Im Rahmen von Erörterungsterminen, zu denen die Bezirksregierungen einladen, finden alle Einwendungen Beachtung und Würdigung. Ziel ist es, einen Ausgleich zwischen den Belangen der Einwender und den Interessen des Vorhabenträgers zu erreichen. Das Raumordnungsverfahren schließt mit der raumordnerischen Beurteilung ab.

Termin: 2016

 

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Planfeststellungsverfahren

Vor der endgültigen Genehmigung des Leitungsbauvorhabens liegt das Planfeststellungsverfahren (PFV). Es fußt auf den Ergebnissen des Raumordnungsverfahrens. Im PFV werden der endgültige präzise Trassenverlauf festgelegt und mögliche Umweltauswirkungen aufgezeigt. Der Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeitsprüfung wurde zuvor im Scoping definiert. Beim PFV handelt es sich um einen mehrstufigen Planungs- und Zulassungsprozess, in dem private und öffentliche Belange sorgfältig und umfänglich gegeneinander abgewogen werden.

Sämtliche Planungsunterlagen werden von den zuständigen Gemeinden einen Monat lang öffentlich ausgelegt. So haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, Einsicht zu nehmen und mögliche Anregungen oder Bedenken in Form einer Einwendung zu äußern.

Parallel zum Planfeststellungsverfahren finden für den Rechtserwerb Wegerechtsverhandlungen mit den Eigentümern und Bewirtschaftern der betroffenen Grundstücke statt.

Open Grid Europe GmbH bietet in dieser Projektphase vielfältige Informations- und Dialogveranstaltungen an. Diese richten sich an die interessierte Öffentlichkeit, um mit Gemeinden, Umweltverbänden und lokalen Interessengruppen und Vereinen das Projekt zu erörtern. Termine hierzu werden rechtzeitig u.a. auf www.zeelink.de und in der regionalen Presse bekannt gegeben oder erfolgen über eine persönliche Einladung.

Am Ende des PFV steht der Planfeststellungsbeschluss. Auf seiner Basis kann mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Termin: 2017 bis 2018

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Bauphase

Die kontinuierliche Kommunikation setzt sich auch in der Phase der weiteren Ausführungsplanung und Bauarbeiten fort. Im Mittelpunkt stehen hier Informationen zu Umsetzungsdetails und technischen Abläufen. Open Grid Europe GmbH informiert die Öffentlichkeit an dieser Stelle über Pressemitteilungen sowie über das Internet und bietet auch hier Informations- und Dialogveranstaltungen an. Direkte Anwohner erhalten frühzeitig gesonderte Hinweise.

Termin: 2019 bis 2020, Inbetriebnahmen 2021

 

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