Planfeststellungsverfahren

Vor der endgültigen Genehmigung des Leitungsbauvorhabens liegt das Planfeststellungsverfahren (PFV). Es fußt auf den Ergebnissen des Raumordnungsverfahrens. Im PFV werden der endgültige präzise Trassenverlauf festgelegt und mögliche Umweltauswirkungen aufgezeigt. Der Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeitsprüfung wurde zuvor im Scoping definiert. Beim PFV handelt es sich um einen mehrstufigen Planungs- und Zulassungsprozess, in dem private und öffentliche Belange sorgfältig und umfänglich gegeneinander abgewogen werden.

Sämtliche Planungsunterlagen werden von den zuständigen Gemeinden einen Monat lang öffentlich ausgelegt. So haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, Einsicht zu nehmen und mögliche Anregungen oder Bedenken in Form einer Einwendung zu äußern.

Parallel zum Planfeststellungsverfahren finden für den Rechtserwerb Wegerechtsverhandlungen mit den Eigentümern und Bewirtschaftern der betroffenen Grundstücke statt.

Open Grid Europe GmbH bietet in dieser Projektphase vielfältige Informations- und Dialogveranstaltungen an. Diese richten sich an die interessierte Öffentlichkeit, um mit Gemeinden, Umweltverbänden und lokalen Interessengruppen und Vereinen das Projekt zu erörtern. Termine hierzu werden rechtzeitig u.a. auf www.zeelink.de und in der regionalen Presse bekannt gegeben oder erfolgen über eine persönliche Einladung.

Am Ende des PFV steht der Planfeststellungsbeschluss. Auf seiner Basis kann mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Termin: 2017 bis 2018

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