Mannesmann Grossrohr liefert Pipelinerohre für Erdgasfernleitung ZEELINK

Die Mannesmann Grossrohr GmbH (MGR) in Salzgitter, eine Tochtergesellschaft des Geschäftsbereichs Mannesmann im Salzgitter-Konzern, liefert zurzeit die ersten Rohre für das Erdgasleitungsprojekt ZEELINK an ein Zwischenlager der MGR.

Der Auftrag umfasst insgesamt ca. 215 km Gasleitungsrohre mit einem Durchmesser von 1.016 mm (DN 1000) und ist das drittgrößte Projekt in der 60jährigen Geschichte des Großrohrwerks in Salzgitter. Die mit einer Polyethylen-Beschichtung versehenen Rohre sind rund 18 m lang und bis zu 8 t schwer.

Die ZEELINK-Projektgesellschaft ist ein Joint Venture der Open Grid Europe GmbH (OGE, 75 Prozent) und der Thyssengas GmbH (25 Prozent), wobei die Verantwortung für Planung und Bau der Pipeline bei der OGE liegt.

Die rund 100.000 t Warmbreitband als Vormaterial für die spiralnahtgeschweißten Großrohre stammen von der Salzgitter Flachstahl GmbH. Die 543 Rohrbögen der Leitung werden im konzerneigenen Rohrbiegewerk in Mülheim produziert, das hierzu längsnahtgeschweißte Großrohre aus Vormaterial der Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH verarbeitet.

Millionen Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus sind auf die rechtzeitige Fertigstellung der Erdgasfernleitung ZEELINK bis März 2021 angewiesen. Hintergrund des Projektes ist die notwendige Umstellung von L- auf H-Gas (L = low calorific, H = high calorific) aufgrund zurück- gehender L-Gas Fördermengen in den Niederlanden.

Das Projekt beinhaltet den Neubau einer Gaspipeline von der belgisch-deutschen Grenze bei Lichtenbusch nach Legden bei Ahaus in Nordrhein-Westfalen sowie die Errichtung einer Verdichterstation im Raum Aachen.

Weitere Infos zum Projekt finden Sie unter www.zeelink.de.

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Bernhard Kleinermann
Konzernpressesprecher
Salzgitter AG
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