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Baulos 4: Station Sankt Hubert – Station Dämmerwald

5. November 2020

Am Donnerstag, den 5.11., wurde im Baulos ein sogenannter Molch in die Leitung eingesetzt und gestartet.

Molche sind Inspektionsgeräte, die eine Fernleitung durchfahren. Sie suchen dabei nach eventuellen Verformungen in den Rohren. Falls der Molch eine solche Stelle identifiziert, wird der entsprechende Bereich der Leitung freigelegt und intensiv begutachtet.

Bei dem hier eingesetzten Molch mit dem Namen Kaliberpig handelt es sich um einen Multi Channel Molch. Das bedeutet, dass jedes einzelne Rad des Molchs in der Lage ist, separat Daten aufzunehmen.

11. August 2020

Aufgrund mehrerer Nachfragen wollen wir darauf hinweisen, dass es sich bei dem beobachteten Schmierfilm auf Gewässern im Umfeld der Baustelle um Eisen(III)-oxid handelt (sogenanntes Schwimmeisen). Das ist ein natürliches Phänomen und unbedenklich.

4. August 2020

Die Baustelle befindet sich aktuell im Raum um Hünxe und Schermbeck sowie Ossenberg und Voerde. Der Mutterbodenabtrag ist auf der gesamten Strecke abgeschlossen und nach der Deichquerung sind alle Sonderbauwerke im Baulos fertiggestellt.

Aufgrund der Deichquerung sind aktuell die Deichwege im Bereich Wallach und Ork gesperrt. Umleitungen für Fußgänger und Fahrradfahrer sind eingerichtet.

29. Juni 2020

Vom 29.06. bis zum 31.10.2020 wird der Deichweg auf der Höhe Rheinberg-Wallach (linksrheinisch) und Voerde-Ork (rechtsrheinisch) aufgrund von Bauarbeiten für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Die Bauarbeiten sind notwendig, um den bereits im Oktober 2019 verlegten Rheindüker mit dem erdverlegten Teil der im Bau befindlichen Ferngasleitung ZEELINK zu verbinden.
Die Arbeiten sind mit dem Deichverband abgestimmt. Eine Umleitung wird in Abstimmung mit den Städten Rheinberg und Voerde eingerichtet.

Rheinberg-Wallach
An der Dammstraße/Wilhelmstraße wird ein Schild Sackgasse, keine Wendemöglichkeit und ein Umleitungsschild aufgestellt. An der Wilhelmstraße/Ecke Wallacher Straße/Ecke Kaiserstraße sind weitere Umleitungsschilder platziert. Weitere Umleitungsschilder befinden sich an der Kreuzung Kaiserstraße/Hochfeldstraße sowie an der Kreuzung zur Dammstraße. Dort ist ebenfalls Sackgasse sowie keine Wendemöglichkeit ausgeschildert.

Voerde-Ork
Von der Mehruner Straße kommend und in den Lehmweg abbiegend, ist dieser nur bis zur Kreuzung mit der Kolkstraße befahrbar. Die Kolkstraße ist bis zur Kreuzung mit der Straße Vogellake befahrbar. Die Straße Vogellake führt bis zum Deichweg, der ab dieser Kreuzung wieder nutzbar ist.
Ebenfalls eingerichtet ist eine Umleitung vom Deichweg auf die Mehrstraße in Richtung Mehrumer Straße. Eine entsprechende Umleitungsbeschilderung ist für alle Straßen eingerichtet.

 

26. Februar 2020

Vom 02. bis zum 13.03.2020 wird die Keltenstraße in Rheinberg voll gesperrt. Bis zur Kreuzung zwischen Ackerstraße und Südstraße ist die Zufahrt für Anlieger frei. Die Umleitung erfolgt über die Alpener bzw. Rheinberger Straße und wird vor Ort ausgeschildert. Die Sperrung erfolgt in Abstimmung mit den Ordnungsämtern in Rheinberg und Alpen.

 

13. Februar 2020

Vom 17. bis zum 27.02.2020 wird die Römerstraße in Rheinberg, zwischen den Ortsteilen Alpen-Drüpt und Millingen, für Kraftfahrzeuge voll gesperrt. Für Fußgänger und Radfahrer wird eine provisorische Querungsmöglichkeit errichtet. Ursache für die Sperrung sind Bauarbeiten für die Ferngasleitung ZEELINK. Die Umleitung über die Xantener Straße / L 137 (ehemalige B 57) ist vor Ort ausgeschildert. Die Sperrung erfolgt in Abstimmung mit den Ordnungsämtern Rheinberg und Alpen.

 

10. Februar 2020

Die Arbeiten auf dem Baulos wurden nördlich von Hünxe wieder aufgenommen. Außerdem laufen aktuell die Vorbereitungen für die Querung des Wesel-Datteln-Kanals mittels Microtunneling-Verfahren.

 

12. Dezember 2019

Die Arbeiten im Baulos 4 schreiten weiter voran. Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Unterquerung des Wesel-Datteln Kanals und der Lippe. In der Zeit vom 19.12.2019 bis zum 20.01.2020 ruhen die Arbeiten auf der Baustellen. Mit Einschränkungen für den regionalen Straßenverkehr ist in nächster Zeit nicht zu rechnen.

 

3. September 2019

Für Oktober ist die Unterquerung des Rheins bei Ork (Voerde) und Wallach (Rheinberg) geplant. Die Unterquerung erfolgt mit Hilfe eines sogenannten Dükers, die vorbereitenden Arbeiten sind gestartet. Es muss mit Einschränkungen auf den Straßen und Wegen gerechnet werden.

 

10. Mai 2019

Die Bauphase der Fernleitung ZEELINK hat begonnen. Selbstverständlich möchten wir Sie auch weiterhin über die Hintergründe und Fortschritte beim Leitungsbau dieses wichtigen Infrastrukturprojektes auf dem Laufenden halten, was wir gerne auch regional in Kurzform auf dieser Seite machen.

ZEELINK ist eine Linienbaustelle, die im Wesentlichen von Süd (Raum Aachen) nach Nord (Raum Münsterland) voranschreitet. Die Gesamtbauzeit beträgt etwa zwei Jahre. Aktuell haben wir allen Anwohnern im direkten Einzugsgebiet auf den Startlosen (Bauabschnitten) die Bürgerinformation „ZEELINK kommt“ zugesendet. Sie bietet erste Informationen zu Hintergründen und Bauablauf und zeigt Kontaktmöglichkeiten auf.

ZEELINK kommt: PDF zum Download

 

Lichtenbusch – Eschweiler-Röhe

Eschweiler-Röhe – Station Hochneukirch

Station Hochneukirch – Station Sankt Hubert

Station Sankt Hubert – Station Dämmerwald

Station Dämmerwald – Station Legden

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Baulos 5: Station Dämmerwald – Station Legden

18. Februar 2021

Am 18. Februar wurde die letzte Schweißnaht auf Baulos 5 gesetzt. Die sogenannte „Goldene Naht“ symbolisiert das Ende der Arbeiten an der Pipeline selbst und ist damit ein abschließender Meilenstein für Pipelinebauer.

Alle Rohre wurden in den Rohrgraben abgesenkt und miteinander verbunden. Der termingerechten Inbetriebnahme steht damit nichts mehr im Weg.

5. November 2020

Am Donnerstag wurde auf Baulos 4 ein sogenannter Molch in die Leitung gesetzt. Auf Baulos 5, kurz vor der Station Marbeck, wurde er wieder aus der Leitung entnommen. Die aufgezeichneten Daten werden nun durch Fachpersonal ausgelesen und bewertet. Insgesamt durchfuhr der Molch 75,4 Kilometer der Leitung.

4. August 2020

Derzeit laufen alle Arbeiten nach Plan. Auf einer Strecke von sechs Kilometern ist das Absenken der Rohre in den Rohrgraben und das anschließende Verbinden der einzelnen Stränge bereits erfolgt. Zudem werden alle 26 Pressungen bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Mit Einschränkungen für den Straßenverkehr, ist in den nächsten Wochen nicht zu rechnen.

10. Februar 2020

Die Bauarbeiten auf Baulos 5 haben zum Jahresanfang begonnen. Vorbereitende Arbeiten, wie zum Beispiel die Einrichtung von Rohrlagerplätzen, haben bereits im vergangenen Jahr stattgefunden.

10. Mai 2019

Die Bauphase der Fernleitung ZEELINK hat begonnen. Selbstverständlich möchten wir Sie auch weiterhin über die Hintergründe und Fortschritte beim Leitungsbau dieses wichtigen Infrastrukturprojektes auf dem Laufenden halten, was wir gerne auch regional in Kurzform auf dieser Seite machen.

ZEELINK ist eine Linienbaustelle, die im Wesentlichen von Süd (Raum Aachen) nach Nord (Raum Münsterland) voranschreitet. Die Gesamtbauzeit beträgt etwa zwei Jahre. Aktuell haben wir allen Anwohnern im direkten Einzugsgebiet auf den Startlosen (Bauabschnitten) die Bürgerinformation „ZEELINK kommt“ zugesendet. Sie bietet erste Informationen zu Hintergründen und Bauablauf und zeigt Kontaktmöglichkeiten auf.

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Lichtenbusch – Eschweiler-Röhe

Eschweiler-Röhe – Station Hochneukirch

Station Hochneukirch – Station Sankt Hubert

Station Sankt Hubert – Station Dämmerwald

Station Dämmerwald – Station Legden

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Baulos 3: Station Hochneukirch – Station Sankt Hubert

4. August 2020

Bis auf die Rekultivierung sind alle Hauptgewerke auf Baulos 3 abgeschlossen. Außerdem wurden bereits alle fünf Druckprüfungen auf dem Baulos erfolgreich durchgeführt.

Mit Einschränkungen für den Straßenverkehr ist in den nächsten Wochen nicht zu rechnen.

4. Mai 2020

Die Bauarbeiten konnten wieder aufgenommen werden und haben die Kreisstraße K11 in Korschenbroich erreicht. Von Montag, 4. Mai, bis Dienstag, 12. Mai, wird aufgrund der Arbeiten die Kreisstraße zwischen dem Ortsteil Liedberg und den Ortsteilen Steinforth-Rubbelrath und Glehn gesperrt. Eine entsprechende Umleitung ist ausgeschildert.

10. Februar 2020

Aufgrund der schlechten Witterung sind zurzeit alle Gewerke eingestellt. Es wird versucht die Arbeiten an Sonderbaustrecken fortzuführen. Hierzu zählt unter anderem die Schiefbahner Straße in Kaarst, an der die Arbeiten mit halbseitiger Straßensperrung fortgesetzt werden.

22. Januar 2020

Die Arbeiten in Baulos 3 sind wieder aufgenommen worden. In diesem Zusammenhang wird die K34 (Schiefbahner Straße) zwischen der L390 (Neersener Straße) und der Zufahrt zum Wasserwerk vom 22. Januar bis zum 13. März 2020 vollgesperrt. Die direkte Verbindung von der L390 in den Stadtteil Vorst fällt zwischenzeitlich weg. Eine Umleitung über die L390 und die Antoniusstraße wurde eingerichtet.

9. Dezember 2019

Die Arbeiten auf der Baustelle im Baulos 3 schreiten voran. Dennoch sind auf Grund der schlechten Witterung zurzeit alle Gewerke eingestellt. Zudem werden in der Zeit vom 19.12.2019 bis zum 13.01.2020 die Arbeiten auf der Baustelle ruhen.

3. September 2019

Bis auf die Rekultivierung haben im Baulos 3 alle Arbeiten begonnen. Die Rekultivierungsarbeiten starten voraussichtlich in der 36. KW. Im gesamten Trassenverlauf laufen weiterhin punktuelle archäologische Erkundungen und Arbeiten zur Kampfmittelräumung.

28. Juni 2019

Die Arbeiten in Baulos 3 erfolgen von Nord nach Süd. Die ersten Schweißarbeiten starteten am 26. Juni. Weiterhin laufen vor allem im südlichen Bereich des Bauloses die Gewerke Mutterbodenabtrag, das Erstellen von Baustraßen und die Rohrausfuhr; ebenso archäologische Erkundungen und Arbeiten zur Kampfmittelräumung; hier gab es bisher keine besonderen Funde.

Mit Einschränkungen für den regionalen Straßenverkehr ist in nächster Zeit nicht zu rechnen. Sperrungen gibt es, falls überhaupt notwendig, immer nur kurzzeitig. Sollten Verschmutzungen, etwa im Bereich von Trassenquerungen oder Trassenausfahrten, entstehen, werden diese unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten mit einem Kehrwagen beseitigt.

10. Mai 2019

Die Bauphase der Fernleitung ZEELINK hat begonnen. Selbstverständlich möchten wir Sie auch weiterhin über die Hintergründe und Fortschritte beim Leitungsbau dieses wichtigen Infrastrukturprojektes auf dem Laufenden halten, was wir gerne auch regional in Kurzform auf dieser Seite machen.

ZEELINK ist eine Linienbaustelle, die im Wesentlichen von Süd (Raum Aachen) nach Nord (Raum Münsterland) voranschreitet. Die Gesamtbauzeit beträgt etwa zwei Jahre. Aktuell haben wir allen Anwohnern im direkten Einzugsgebiet auf den Startlosen (Bauabschnitten) die Bürgerinformation „ZEELINK kommt“ zugesendet. Sie bietet erste Informationen zu Hintergründen und Bauablauf und zeigt Kontaktmöglichkeiten auf.

ZEELINK kommt: PDF zum Download

 

Lichtenbusch – Eschweiler-Röhe

Eschweiler-Röhe – Station Hochneukirch

Station Hochneukirch – Station Sankt Hubert

Station Sankt Hubert – Station Dämmerwald

Station Dämmerwald – Station Legden

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Baulos 1: Lichtenbusch – Eschweiler-Röhe

27. November 2020

Aktuell werden Molchungen und Trocknungen auf den Baulosen 1 und 2 durchgeführt. Dadurch kann es immer mal wieder zu Geräuschentwicklungen auf den Stationen kommen. Die meisten der sogenannten Entspannungsarbeiten erfolgen auf der Station Hochneukirch, es kommt ein Schalldämpfer zum Einsatz. Insgesamt müssen 61 km Luft, die in der Pipeline zur Trocknung eingesetzt wurde, entspannt werden. Die Arbeiten enden voraussichtlich in KW 51.

4. August 2020

Der Abtrag des Oberbodens ist auf dem gesamten Baulos abgeschlossen und die Schweißarbeiten haben an mehreren Stellen begonnen. Bis Jahresende werden außerdem alle unterirdischen Kreuzungen von Verkehrswegen und Gewässern fertiggestellt sein.

In den kommenden Wochen kann es vereinzelt zu Beeinträchtigungen des Verkehrs kommen durch den Transport von Rohren oder das Umsetzen von Baumaschinen.

10. Februar 2020

Witterungsbedingt finden aktuell lediglich vereinzelte Bauaktivitäten statt. Dazu gehören etwa die Anlage von Baustraßen und die Durchführung von grabenlosen Kreuzungen von Verkehrswegen. Die Hauptgewerke werden erst im Laufe des Februars wieder anlaufen. Bis dahin ist nur vereinzelt mit Beeinträchtigungen im Verkehr zu rechnen, etwa durch Transporte.

3. September 2019

Bauvorlaufend erfolgen weiterhin archäologische Erkundungen und die Errichtung von Baustraßen. Zusätzlich laufen bereits Rohrtransporte vom Bahnhof Stolberg auf die Lagerplätze sowie die Rohrausfuhr von den Lagerplätzen auf die Trasse. Bei schlechtem Wetter kann es kurzfristig zur Verschmutzung von Straßen oder Wegen kommen. Die betroffenen Abschnitte werden zeitnah gereinigt.

Zudem laufen die Vortriebsarbeiten für die Unterquerung der Münsterstraße / Brander Wall.

27. Juni 2019

Derzeit liegen alle Arbeiten im Plan. Aktuell ist der Oberbodenabtrag bereits auf einer Strecke von 12 Kilometern erfolgt. Zudem laufen Rohrtransporte vom Anlieferungsort Bahnhof Stolberg auf die Rohrlagerplätze. Anschließend werden die Rohre mit Spezialfahrzeugen von den Rohrlagerplätzen auf die Trasse ausgefahren. Bei Schlechtwetterlagen kann es zu vorübergehenden Beeinträchtigungen durch Fahrbahnverschmutzungen kommen. Diese werden zeitnah beseitigt.

Vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten erfolgen die Kampfmittel-  sowie die archäologischen Erkundungen. In den vergangenen Wochen ist es vereinzelt zu kleineren Kampfmittelfunden, wie z.B. Gewehrmunition gekommen. Diese wurden umgehend durch den Kampfmittelräumdienst entsorgt.

10. Mai 2019

Die Bauphase der Fernleitung ZEELINK hat begonnen. Selbstverständlich möchten wir Sie auch weiterhin über die Hintergründe und Fortschritte beim Leitungsbau dieses wichtigen Infrastrukturprojektes auf dem Laufenden halten, was wir gerne auch regional in Kurzform auf dieser Seite machen.

ZEELINK ist eine Linienbaustelle, die im Wesentlichen von Süd (Raum Aachen) nach Nord (Raum Münsterland) voranschreitet. Die Gesamtbauzeit beträgt etwa zwei Jahre. Aktuell haben wir allen Anwohnern im direkten Einzugsgebiet auf den Startlosen (Bauabschnitten) die Bürgerinformation „ZEELINK kommt“ zugesendet. Sie bietet erste Informationen zu Hintergründen und Bauablauf und zeigt Kontaktmöglichkeiten auf.

ZEELINK kommt: PDF zum Download

 

Lichtenbusch – Eschweiler-Röhe

Eschweiler-Röhe – Station Hochneukirch

Station Hochneukirch – Station Sankt Hubert

Station Sankt Hubert – Station Dämmerwald

Station Dämmerwald – Station Legden

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Baulos 2: Eschweiler-Röhe – Station Hochneukirch

27. November 2020

Aktuell werden Molchungen und Trocknungen auf den Baulosen 1 und 2 durchgeführt. Dadurch kann es immer mal wieder zu Geräuschentwicklungen auf den Stationen kommen. Die meisten der sogenannten Entspannungsarbeiten erfolgen auf der Station Hochneukirch, es kommt ein Schalldämpfer zum Einsatz. Insgesamt müssen 61 km Luft, die in der Pipeline zur Trocknung eingesetzt wurde, entspannt werden. Die Arbeiten enden voraussichtlich in KW 51.

24. August 2020

Vom 24.08. bis voraussichtlich 29.08. wird die Verbindungsstraße zwischen Venrath und Neuhaus auf der Höhe der Einmündung der K 30 gesperrt. Eine Umleitung über die K 30 und die L 354 ist ausgeschildert. Aus Richtung Venrath erreichen Sie Herrath, etwa indem Sie über die K 30 in Richtung Neuhaus fahren. Hinter der Grünannahmestelle rechts in die Düsseldorfer Straße einbiegen und ab dann der ausgeschilderten Umleitung folgen.

Vom 31.08. bis voraussichtlich 03.09. wird die Straße nach Etgenbusch gesperrt. Anwohner werden gebeten, die Wirtschaftswege zur Verbindungsstraße zwischen Venrath und Neuhaus zu nutzen.

4. August 2020

Der Abtrag des Oberbodens ist auf dem gesamten Baulos abgeschlossen und die Schweißarbeiten haben an mehreren Stellen begonnen. Bis Jahresende werden außerdem alle unterirdischen Kreuzungen von Verkehrswegen und Gewässern fertiggestellt sein.

In den kommenden Wochen kann es vereinzelt zu Beeinträchtigungen des Verkehrs kommen durch den Transport von Rohren oder das Umsetzen von Baumaschinen.

10. Februar 2020

Witterungsbedingt finden aktuell lediglich vereinzelte Bauaktivitäten statt. Dazu gehören etwa die Anlage von Baustraßen und die Durchführung von grabenlosen Kreuzungen von Verkehrswegen. Die Hauptgewerke werden erst im Laufe des Februars wieder anlaufen. Bis dahin ist nur vereinzelt mit Beeinträchtigungen im Verkehr zu rechnen, etwa durch Transporte.
Der Oberbodenabtrag steht derzeit zwischen den Ortschaften Linnich und Hückelhoven, wenige hundert Meter vor der Rur.

3. September 2019

Der Oberbodenabtrag hat im südlichen Abschnitt des Bauloses 2 begonnen und den Raum Alsdorf erreicht.

10. Mai 2019

Die Bauphase der Fernleitung ZEELINK hat begonnen. Selbstverständlich möchten wir Sie auch weiterhin über die Hintergründe und Fortschritte beim Leitungsbau dieses wichtigen Infrastrukturprojektes auf dem Laufenden halten, was wir gerne auch regional in Kurzform auf dieser Seite machen.

ZEELINK ist eine Linienbaustelle, die im Wesentlichen von Süd (Raum Aachen) nach Nord (Raum Münsterland) voranschreitet. Die Gesamtbauzeit beträgt etwa zwei Jahre. Aktuell haben wir allen Anwohnern im direkten Einzugsgebiet auf den Startlosen (Bauabschnitten) die Bürgerinformation „ZEELINK kommt“ zugesendet. Sie bietet erste Informationen zu Hintergründen und Bauablauf und zeigt Kontaktmöglichkeiten auf.

ZEELINK kommt: PDF zum Download

 

Lichtenbusch – Eschweiler-Röhe

Eschweiler-Röhe – Station Hochneukirch

Station Hochneukirch – Station Sankt Hubert

Station Sankt Hubert – Station Dämmerwald

Station Dämmerwald – Station Legden

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Öffentlichkeitsarbeit ist wichtige Schnittstelle

Infrastrukturprojekte wie ZEELINK erfordern in allen Phasen einen intensiven Dialog. Es gilt, aufzuklären, abzuwägen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Für alle Projektbeteiligten ergeben sich damit verschiedene Herausforderungen an die Kommunikation, die bei ZEELINK Helmut Roloff verantwortet.

Herr Roloff, was sind Ihre Aufgaben als Leiter der ZEELINK Kommunikation?

Helmut Roloff: Jede Art von Infrastrukturprojekten verlangt nach Öffentlichkeitsarbeit. Sie gehören unzertrennlich zusammen. Ich bin hier oft Schnittstelle – nach innen wie außen. Es ist uns ein großes Anliegen, mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie mit Politik, Verwaltung und den Trägern öffentlicher Belange stets in einem konstruktiven Dialog zu stehen. Schließlich müssen wir im Frühjahr 2021 fertig werden, damit die notwendige Umstellung für Millionen Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden von L- auf H-Gas gelingt.

Wie fließen Ergebnisse aus Gesprächen in die ZEELINK Planung ein?

Helmut Roloff: Ergebnisse fließen auf ganz unterschiedliche Arten ein. Zum einen gibt es natürlich formelle Informationsanforderungen. Wir gehen hier vielfach über das geforderte Maß hinaus, so dass es neben den formellen Beteiligungsmöglichkeiten auch viele informelle Möglichkeiten gibt, mit den Verantwortlichen des ZEELINK Projektes in Kontakt zu treten. So haben wir 2017 im Frühjahr, direkt nach dem Raumordnungsverfahren, 16 Dialogmärkte durchgeführt, auf denen wir nicht nur intensiv zum aktuellen Projektstand informiert haben, sondern auch ein offenes Ohr für Fragen und Anregungen hatten, die den Trassenverlauf betreffen. Diese konnten somit sehr frühzeitig in die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren einfließen.

Zum anderen bieten wir weitere Möglichkeiten für den Dialog wie einen Internetauftritt, diesen Newsletter sowie eine Info-Adresse und Telefonnummer an.

Was mögen Sie an Ihrem Job am liebsten?

Helmut Roloff: Jede Phase eines Infrastrukturprojektes stellt ganz unterschiedliche Anforderungen an die Kommunikation, das ist sehr spannend. Etwa, wenn es darum geht, den Menschen im Projektgebiet aufzuzeigen, wann und wie sie sich jeweils einbringen können und wo sie für sich relevante Informationen erhalten. Oder auch im Gespräch komplizierte Sachverhalte zu erklären, und so für Akzeptanz zu werben.

Wie erholen Sie sich nach der Arbeit?

Helmut Roloff: Als Leiter der Kommunikation habe ich auch außerhalb der normalen Arbeitszeit Rufbereitschaft und richte mich oft nach den Terminkalendern von Journalisten, Ausschusssitzungen oder Dialogveranstaltungen, zum Beispiel vom BUND. Umso wichtiger ist es mir, die verbleibende Zeit mit meiner Familie zu verbringen.

Helmut Roloff (58)
stammt aus dem Sauerland und hat an der Ruhr-Universität Bochum Geografie (Schwerpunkt Landesentwicklungsplanung) und Straßenbau studiert. Nach Stationen im Tiefbauamt einer Stadtverwaltung sowie langjährige Tätigkeit als Kommunikationschef in der Umweltbranche, ist er seit 1998 für Open Grid Europe bzw. deren Vorgängerunternehmen tätig.

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Das Recht von Mensch, Natur und Umwelt im Blick

Beim Bau einer Erdgasfernleitung gilt es, zahlreiche Auflagen und Regularien zu beachten. Sie bilden den Rahmen zum Schutz von Umwelt, Natur und Landwirtschaft. Für das Projekt ZEELINK arbeiten Hubert Füngers (links), Sachverständiger für Naturschutz, Forst und Landwirtschaft und Benjamin Majert, Syndikusrechtsanwalt (beide Open Grid Europe), eng zusammen.

Was ist Ihre Aufgabe bei Open Grid Europe?

Hubert Füngers: Ich bin bei OGE als Sachverständiger für landwirtschaftliche Flächen zuständig. Der Bau einer Erdgasfernleitung bringt temporäre Einbußen, die selbstverständlich entschädigt werden müssen. Ich bin von der Projektierung bis weit über den Bauabschluss hinaus in alle Projektphasen involviert und achte darauf, dass die Interessen beider Seiten in Einklang gebracht werden.

Benjamin Majert: Als hausinterner Jurist berate ich die ZEELINK Projektleitung und die Fachkollegen bei Fragen zum öffentlichen Recht im Leitungsbau. Das Spektrum reicht vom Fachplanungs- über Straßen- bis zum Naturschutzrecht. Ich begleite das Projekt von Anfang bis Ende und übernehme auch die rechtliche Kommunikation mit Bezirksregierungen und Fachbehörden.

Wie fließen die Ergebnisse in die Planung für ZEELINK ein?

Hubert Füngers: Die Bewertung der geplanten Pipeline unter landwirtschaftlichen Gesichtspunkten ist sehr wichtig, denn die ZEELINK verläuft größtenteils über landwirtschaftliche Flächen. Anregungen und Bedenken der Bewirtschafter gebe ich an unsere Trassenplaner weiter, die daraufhin den Verlauf der Fernleitung prüfen und die Planung gegebenenfalls anpassen.

Benjamin Majert: Rechtliche Belange sind für die Trassenplanung von ZEELINK entscheidend. Ich überprüfe den geplanten Trassenverlauf hinsichtlich rechtlicher Trassierungskriterien und tausche mich mit den Kollegen über die rechtliche Bewertung von Raumwiderständen aus, etwa ob die Pipeline ein Naturschutzgebiet queren kann. Das beeinflusst direkt die Arbeit der Trassenplaner und führt manchmal zu alternativen Verläufen.

Was mögen Sie an Ihren Jobs am liebsten?

Hubert Füngers: Die Herausforderungen vor Ort sind sehr verschieden und bedürfen oftmals individueller Lösungen. Durch den engen Kontakt zu Landwirten, Pächtern, Eigentümern und Kollegen ist die Arbeit dabei unheimlich abwechslungsreich und interessant. Die Gespräche machen mir großen Spaß. Es ist schön, am Ende gemeinsame Lösungen zu finden.

Benjamin Majert: Für einen Anwalt ist der Job sehr vielfältig. Ich bekomme in viele Bereiche einen Einblick – das reicht von archäologischen Fragestellungen bis hin zu naturschutzrechtlichen Herausforderungen, wie etwa dem Laichverhalten bestimmter Fischarten. Und wenn die Pipeline gebaut ist, sieht man ein klares Ergebnis der eigenen Arbeit.

Wie erholen Sie sich nach der Arbeit?

Hubert Füngers: Ich gehe regelmäßig ins Sportstudio. Daneben widme ich meine Freizeit meiner Familie und schnüre gemeinsam mit meiner Frau oft die Wanderschuhe.

Benjamin Majert: Wir haben zwei kleine Kinder, daher gehört die freie Zeit ganz klar meiner Familie. Als Ausgleich zur Arbeit gehe ich Laufen und gelegentlich auf die Jagd.


Hubert Füngers (56)
arbeitet seit 1987 bei OGE, vormals Ruhrgas, als landwirtschaftlicher Sachverständiger. Seine Ausbildung zum Dipl.-Ing. im Bereich Agrarwissenschaft absolvierte er an der Fachhochschule Osnabrück.
Benjamin Majert (35)
ist seit 2011 als Jurist für OGE tätig. Zuvor arbeitete er als Rechtsanwalt in einer Kanzlei. Sein Jurastudium absolvierte er an der Ruhr-Universität Bochum.

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Stetige Analyse und Bewertung von Messergebnissen

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Dr. Jochen Stratmann ist Leiter des Integritätsmanagements bei Open Grid Europe und Mitglied des ZEELINK Projektteams.

Als Teamleiter im Bereich Integritätsmanagement sorgt Dr. Jochen Stratmann gemeinsam mit seinen Kollegen aus den Fachabteilungen der OGE und dem technischen Betrieb für den stets einwandfreien Zustand der Erdgasfernleitungen. In dieser Funktion hat er auch einen besonderen Blick auf die Sicherheitsanforderungen beim Bau und Betrieb der ZEELINK.

Was machen Sie bei Open Grid Europe?

Dr. Jochen Stratmann: Ich bin bei OGE als Teamleiter im Bereich Integritätsmanagement tätig. Integrität ist der lateinische Begriff für „Unversehrtheit“. Unser Team sorgt also zusammen mit anderen Fachabteilungen dafür, dass die Leitungen über ihre Lebenszeit in ordnungsgemäßem Zustand bleiben. Das erreichen wir, indem wir die Leitungen wiederkehrend untersuchen und bewerten. Dazu werden die Leitungen mit Inspektionswerkzeugen, sogenannten Molchen, durchfahren. Dies geschieht im normalen Betrieb ohne Unterbrechung des Gasflusses. Jede Inspektion ist ein kleines Projekt für sich. Die Messergebnisse werden dann von den Fachabteilungen im Bereich Integrität auf Grundlage der aktuellen technischen Regelwerke analysiert und bewertet.

Wie fließen die Ergebnisse in die Planung für ZEELINK ein?

Dr. Jochen Stratmann: Schon unmittelbar nach der Errichtung der Leitung wird eine Erstinspektion, eine sogenannte Molchung, vorgenommen. Für uns ist das eine zusätzliche Maßnahme, um noch einmal den ordnungsgemäßen Zustand der Leitung zu kontrollieren. Die Molchung muss bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden, deshalb bin ich auch Mitglied des ZEELINK Projektteams.

Außerdem nehme ich in den Genehmigungsverfahren und Bürgerdialogen Stellung zum Thema der technischen Sicherheit. Der Austausch mit den Menschen macht mir persönlich sehr viel Spaß und passt sehr gut zu unserer Funktion im Integritätsmanagement!

Was mögen Sie an Ihrem Job am liebsten?

Dr. Jochen Stratmann: Meine Kollegen und ich haben die Chance, in großen und interdisziplinären Teams zusammen komplexe Projekte zur Zustandsbewertung durchzuführen. Ich freue mich sehr darüber, dass ich in solchen Projekten mit den hervorragenden Fachabteilungen der OGE zusammenarbeiten darf. Jedes einzelne Projekt muss immer individuell von Anfang bis Ende durchdacht werden. Dadurch habe ich die Möglichkeit, täglich Neues dazuzulernen.

Wie erholen Sie sich nach der Arbeit?

Dr. Jochen Stratmann: Im Moment bekommen meine beiden Söhne, ein und drei Jahre, jede Minute meiner Freizeit. Einer lernt gerade sprechen, der Ältere das Fahrradfahren. Wenn doch etwas Zeit übrig ist, gehe ich gerne tauchen oder fotografieren. Großartige Motive gibt es in und um Essen ja zur Genüge.

 

Dr. Jochen Stratmann
(*1972) ist seit 2007 bei OGE tätig. Seit zweieinhalb Jahren arbeitet er als Teamleiter im Integritätsmanagement. Zuvor war Dr. Stratmann als Projektleiter für Leitungsbauprojekte und in der Abteilung für Sicherheit und Strömungstechnik tätig. Seine Ausbildung zum Ingenieur im Bereich Energietechnik absolvierte er an der Ruhr-Universität Bochum und der RWTH Aachen.

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testbeitrag

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